Du willst, dass es für alle passt. Und stellst dich dabei immer wieder hinten an. Das kostet dich Energie. Jeden Tag. Und macht am Ende kaum einen Unterschied. Denn die meisten schauen viel weniger hin, als du denkst. Was wäre, wenn du genau deshalb anfängst, es so zu machen, wie es für dich passt?
90 % interessiert nicht, was du machst
10 % können dich nicht leiden. Ganz klar. 10 % mögen dich. Richtig gern sogar. 80 % bleiben neutral.
Keine exakte Wissenschaft – aber eine Beobachtung, die sich immer wieder bestätigt.
Klartext: 90 % interessiert nicht, was du machst.
Und trotzdem versuchst du, es allen recht zu machen?
Du wäschst Worte weich, hältst dich zurück und sagst Ja, obwohl du Nein meinst – aus Angst, anzuecken oder nicht gemocht zu werden.
Und genau da verlierst du dich. Nicht, weil du zu wenig kannst. Sondern weil du dich selbst hinten anstellst.
Wenn ich das in Workshops oder Vorträgen sage, passiert fast immer das Gleiche:
Man sieht, wie die Schultern runtergehen. Wie Menschen durchatmen.
Weil plötzlich klar wird: Es schaut gar nicht alles auf mich.
Und der Druck, ständig bewertet zu werden, fällt spürbar ab.
Was würde passieren, wenn du es zur Abwechslung mal dir recht machst?
Lass uns das mal weiterdenken:
Du sagst im Meeting, was du wirklich denkst. Du sagst Nein – und bleibst dabei. Du sprichst ein Thema an, das du schon lange vor dir herschiebst.
Vielleicht wird es kurz unangenehm. Vielleicht auch nicht.
Was mit hoher Wahrscheinlichkeit passiert:
Man hört dir zu. Man nimmt dich ernst. Und du gehst anders raus als sonst.
Klarer. Ruhiger. Mehr bei dir.
Und alles, was du dafür tun musst, ist, den Moment nutzen. Und sagen, was Sache ist.
Nicht perfekt. Aber ehrlich.
Klartext-Fazit:
Allen gefallen zu wollen, kostet dich Zeit. Und Energie. Jeden Tag.
Was spricht dagegen, dich genauso wichtig zu nehmen wie andere?
Zu sagen, was Sache ist. Und dabei zu bleiben.


